5. Rahmeneinbau

Rahmenbefestigung:    
   

Der Rahmen kann unter Berücksichtigung der Baukörperbewegungen direkt an 
dem Baukörper befestigt werden. Nach Ausgleich von Unebenheiten der An-
schlußflächen muß der Rahmen fachgerecht mit dem Baukörper verbunden 
werden. Er muß die Belastungen aus der Verglasung aufnehmen und an den 
Baukörper abgeben. Die Befestigungselemente müssen sicher, dauerhaft und 
rostfrei sein, wobei die statischen  Anforderungen zu berücksichtigen sind. Es 
sind mindestens zwei Befestigungspunkte pro Seite anzubringen. Je nach Ein-
bauerfordernis ist der Rahmen zum Bauwerk abzudichten. Auch die Möglichkeit 
von Schäden durch Bausenkungen oder Maßveränderungen der Bauöffnungen 
ist zu prüfen.

Keinesfalls dürfen Kräfte vom Rahmen auf das Profilbauglas übertragen werden!

Befestigungsmittel dürfen an dem Rahmenmaterial keine schädlichen Wechselwir-
kungen, wie z.B. Kontaktkorrosion, hervorrufen. Insbesondere Aluminium und Stahl 
dürfen deshalb nicht miteinander in Berührung kommen, sondern müssen durch ge-
eignete Mittel, wie z.B. Kunststoffplatten oder Anstriche, dauerhaft voneinander ge-
 trennt werden. Verbindungsmittel von Aluminiumrahmen können aus Aluminium sein, 
wenn sie den statischen Anforderungen genügen.

Befestigungen sind so auszuführen, daß sich bei Temperaturänderungen die Bauteile 
ungehindert ausdehnen und zusammenziehen können!

Um Langzeiteinwirkung von Niederschlagwasser und/oder Kondensat auf den Ra-
hmenprofilen zu vermeiden, ist das untere LINIT-Aluminiumrahmen-profil, sofern 
es nicht derart vorgerichtet ist, so auszubilden, daß im Extremfall An-
sammlungen von tropfbarem Wasser nach außen abgeleitet werden können!

Es ist ratsam, entsprechende Drainagen in Abhängigkeit von den jeweiligen Steg-
breiten des LINIT-Profilglastypen in das Rahmenprofil einzubringen. Die Drainage-
öffnungen sind mit Filtern zu versehen, um das Eindringen von Verschmutzungen 
in die Verglasung zu verhindern.