8. Glashandling Grundsätzlich sind beim Umgang mit unserem Profilglas und den Systemkomponenten sämtliche Richtlinien, Normen und sicherheitstechnischen Erkenntnisse bezüglich des Arbeits- und Personenschutzes sorgfältig anzuwenden! Es ist zu berücksichtigen, das Glas brechen kann, bzw. scharfe Kanten von Glas und Metallen Verletzungen hervorru- fen können. Insofern müssen auf jeden Fall die Arbeiter und auch die Allgemeinheit vor derartigen Gefahren ausreichend geschützt werden! LINIT-Profilbauglas läßt sich auf einer festen ebenen Unterlage mit einem speziell für Profilbauglas entwickelten Glasschneider, unter Verwendung eines Trennmittels, schneiden. Bei LINIT-Profilbauglas mit Längsdrähten sind bausets nach dem Längen- zuschnitt die aus dem Glas ragenden Drähte zu entfernen und die Drahtenden zu schützen. Generell wird empfohlen, die Schnittkanten der Profilbaugläser bausets zu säumen. LINIT-Profilbauglasbahnen werden in der Regel paarweise zusammengelegt. Mehrere Bahnpaare werden mit Kunststoffbändern zu einzelnen Paketen gebündelt Die Mengeninhalte eines Paketes sind abhängig von den jeweiligen LINIT-Glastypen: Flansch 41 mm > 10 bzw. 20 Bahnen je Paket Flansch 60 mm > 8 bzw. 14 Bahnen je Paket LINIT-Profilbauglas wird im allgemeinen auf Kundenwunsch mit einer Folie zum Schutz während des Transportes versehen. An der Baustelle ist diese Transport- folie unverzüglich zu entfernen. Das Glas sollte dann fachgerecht abgedeckt werden, um Verschmutzungen und chemische Kontaktreaktionen zu vermeiden. Die gebündelten LINIT-Aluminiumrahmenprofile sowie die jeweiligen LINIT-Alumin- iumflügel bzw. -elemente sollten ebenfalls vor Wind- und Wettereinflüssen ge- schützt werden.